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Große or Large Black Schweine Rettung

Ein Projekt der Seltenen Rassen Gesellschaft

Es fing alles mit einem Zeitungsartikel der Ashburton Zeitung an – eine Geschichte, die fast beendet wurde bevor sie begann. Herr Bird, ein wohlbekannter Schweinezüchter endete sein Unternehmen und ging in den Ruhestand. Sein Viehbestand wurde verkauft oder zum Schlachten versendet. Unter den Schweinen, die für das Schlachthaus bestimmt waren, befand sich eine ältere Sau, die, wie berichtet wurde, die letzte reinrassige "Large Black" oder Devon Sau in Neuseeland war. Nach ihrem Ableben würde diese Rasse in diesem Land effektiv ausgestorben sein.

Large Black (Devon) Pigs in Canterbury  (Trotter/McCulloch photo)
Large (or Große) Black Schweine in Canterbury

Worte, wie “letzte” oder “ausgestorben” sind ein rotes Tuch für die Seltenen Züchter. Dieser Artikel war alles was benötigt wurde, um Michael Willis, ein Mitglied der Canterbury Einheit der Seltenen Rassen Konservierungs Gesellschaft Neuseelands (und einer der Verantwortlichen für die Rettung vor dem Aussterben der Kunekune Schweine in 1970) in Aktion zu setzen.

Nach einem schnellen Telefonanruf wurde dem letzten ‘Large Black’ Schwein eine Begnadigung gegeben. Sie wurde zusammen mit ihrer halbblütigen Tochter das Eigentum der Seltenen Rassen Konservierungs Gesellschaft und einer alten englischen Schweinerasse wurde ein neuer, wenn auch holperiger Anfang in Neuseeland bestimmt.

Large Black sow with piglet (Trotter/McCulloch photo)
Sau mit Ferkeln

Vor einem Jahrzehnt war also die Seltene Rassen Konservierungs Gesellschaft mit eineinhalb (genetisch gesprochen) Large Black Schweinen, beide Säue, mit keiner direkten Hoffnung auf einen Eber.

Aufgrund der Meinung, daß wenige Large Black Gene besser sind als keine Gene wurden die beiden Säue in die Betreuung von Brian und Marie Free von Darfield übergeben und anfänglich mit einem ihrer Wessex Saddlebacks (Sattelrücken) Eber gepaart. Das Wessex Schwein kam ursprünglich aus dem gleichen Gebiet wie das Large Black Schwein und beide Rassen haben ohne Zweifel einige gemeinsame Vorfahren.

Zur gleichen Zeit ging die Jagd nach einem reinrassigen Eber weiter – jedoch ohne Erfolg in Neuseeland; einige Zeit wurde damit verbracht Gerüchten zu folgen – zusammen mit der besonders heißen Spur, die zur Westküste der Südinsel führte – aber leider nutzlos verlief.

Die Aufmerksamkeit wurde dann nach Australien gerichtet und endlich wurde ein Züchter von Large Black Schweinen gefunden. Er war damit einverstanden einen Eber und zwei Säue zur Verfügung zu stellen, jedoch fingen damit eine ganze Reihe von weiteren Sorgen und Problemen an, von der Import Genehmigung des neuen Viehbestandes gefolgt von der Notwendigkeit für Quarantäne.

Schliesslich jedoch mit Hilfe vom Seltenen Züchter und Tierarzt Dave Matheson, wurden alle Probleme gelöst und die Free Farm wurde das Zuhause einer klitzekleinen Kolonie Large Black Schweinen, die zum Grundbestand neuer Generationen ihrer Art in diesem Land wurden.

Die Schweine wurden beim Neuseeländischen Verein für Schweinezüchter registriert und bekamen somit einen offiziellen Status. Ein Verbesserungsprogram wurde in Operation gesetzt, ähnlich dem anderer seltener Viehbestand Rassen, wie die Dexter Rinder – siehe Verbesserungsprogramme (in Englisch).

Als die Frees schliesslich ihr Projekt aufgaben, wurde die nun wesentlich erhöhte Anzahl von Zuchttieren der Large Blacks unter einer Anzahl von Betreuern aufgeteilt, ein System daß von der Seltenen Rassen Konservierungs Gesellschaft (die Besitztum aller Tiere einbehielt) gegründet wurde unter der Leitung von Koordinator Jean Donaldson von West Eyreton in Nord Canterbury.

Im Jahr 1998 entschied sich die Seltene Rassen Konservierungs Gesellschaft, daß die Rasse ausreichend stark verteten ist und somit das Betreuungs Schema beendet werden konnte, die Large Black Schweine gingen in Privatbesitz über und können nun kommerziell gehandelt werden – die Gesellschaft behält sie jedoch immer noch im Auge.

Das Züchten für den Typ ist einigermaßen erfolgreich mit einigen hervorragenden produzierten Tieren, von denen einige mit beträchtlichem Erfolg auf beiden Inseln Nord-und Südinsel ausgestellt wurden. Das einzige verbleibende Problem ist das Versagen eine andere – und unterschiedliche – Quelle von Large Black Schweinen zu finden, was bedeutet, daß es nur eine Linie von Ebern gibt,die von dem Eber, der aus Australien importiert wurde abstammt.

Wie mit den meisten seltenen Rassen von Viehbestand, liegt das Überleben und der zukünftige Erfolg der Large Black Schweinen von heute in den Händen einiger weniger Enthusiasten, die an die wichtige Bedeutung glauben, genetische Vielfalt zu erhalten.

   Siehe auch:
Large Black Schweine Zucht Seite (in Englisch)
Seltene Rassen Gesellschafts Projekte
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